WEIN BERNECK am KMU-Tag in St. Gallen
Oktober 2010
Am Freitag, 21. Oktober 2010, fand auf dem OLMA-Gelände der KMU-Tag 2010 statt. 1100 Teilnehmer erlebten höchst spannende Referate. – Und zum Mittagessen wurden mit der PFAUENHALDE 2008 und dem WEIN EINER NACHT 2009 zwei edle Tropfen von WEIN BERNECK eingeschenkt. Und am Degu-Stand wurde auch noch der RÉSERVE PINOT NOIR 2006 und der BÄR 2007 ausgeschenkt. Moderatorin Susanne Wille genoss den WEIN EINER NACHT und Gastgeber Prof. Dr. rer. pol. Urs Fueglistaller (KMU-HSG) fand äusserst lobende Worte für den BÄR.
“Beflügelte Freitage”: Pressestimmen
Oktober 2010
Auszug aus dem Zeitungsartikel aus der ‹Rheintalischen Volkszeitung›
vom 30. September 2010:
Wein verbindet Stil, Kultiviertheit und gepflegte Entspannung
«(…) Mit den Anlässen am ‹Beflügelten Freitag› möchte ‹Wein Berneck› übers Winterhalbjahr etwas von der Leidenschaft vermitteln, mit der die Winzer ihre Trauben hegen und pflegen, daraus reizvolle Weine keltern und sie nach einer angemessenen Zeit der Lagerung zum Verkauf anbieten. Bei guter Stimmung, mit Musik und bei guten Gesprächen schmeckt der Wein gleich noch einmal besser. Was nicht verwundert: Wein ist Natur, Lebensgefühl und birgt viele Geheimnisse. In seiner geschmacklichen Vielfalt, seinem Reichtum an Sorten und den verschiedenen Methoden seiner Herstellung ist er mit kaum einem anderen Getränk zu vergleichen. Wein ist Leidenschaft und Lebensgefühl zugleich. Mit Wein sind Stil und Kultiviertheit verbunden, guter Geschmack und eine Menge Emotionen. Jedes Jahr aufs Neue wird ein Produkt hergestellt, welches sich von denen der Vorjahre unterscheidet. Viele äussere Einflüsse prägen das Traubengut, welches letztlich – zu Wein gekeltert – den Liebhaber erfreut. (…)»
Hier gibt es den ganzen Artikel als PDF-Version.
Auszug aus dem Zeitungsartikel aus dem ‹Rheintaler›
vom 1. Oktober 2010:
«Beflügelter Freitag» bei Wein Berneck am Rathausplatz
«(…) Wer Winterabende gerne unter Freunden bei Kerzenlicht, einem Glas Wein und jazziger Musik geniesst, dem werden die kommenden ‹beflügelten Freitage› von ‹Wein Berneck› gefallen. Das Programm ist noch vielfältiger als im letzten Jahr. Bluesgrössen wie Andy Egert, Gewinner des Swiss-Blues-Award 2010, das Skyline-Quartet aus dem Glarnerland mit Swing, Jazz und Rock’n’Roll, Gavin James mit Irish Folk oder die Nachwuchsformation Sax & Co. bieten musikalische Leckerbissen vom Feinsten. Dabei hält sich der finanzielle Aufwand für die Gäste in Grenzen. Bei vielen Konzerten wird kein Eintritt, sondern nur eine Kollekte erhoben. An einigen wenigen Freitagen werden Unkostenbeiträge eingezogen. (…)»
Hier gibt es den ganzen Artikel als PDF-Version.
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Eigener Wein für zwischendurch
September 2010
Zeitungsartikel aus der ‹Rheintalischen Volkszeitung›
vom 27. September 2010 (PDF-Version. Impressionen dazu gibt es in der Rubrik Fotogalerien):
EIGENER WEIN FÜR ZWISCHENDURCH
Berneck. – Am Samstag konnten private Haustrauben-Besitzer bereits zum zweiten Mal ihre Früchte der Weinbau-Genossenschaft Berneck bringen. Wieder gut 30 Traubenbesitzer aus dem ganzen Rheintal nutzten diese Gelegenheit, um so zu eigenem Hauswein zu kommen. «Wir sind eine Weinregion und die Leute haben an eigenem Wein unheimlich Spass», erklärte Weinbau-Genossenschafts-Präsident Wisi Dietsche. Letztes Jahr kamen 819 Kilogramm Haustrauben von 30 Lieferanten zusammen. Ein Hauswein, ein «Rosé» mit 12 Prozent Volumen zum privaten Gebrauch ist so entstanden. Ende nächster Woche kommt dann der regionale Weisswein, ein Rieslings×Sylvaner für den Verkauf – an die 40 000 Kilogramm zur Ernte. Gut drei Wochen später die Rottrauben.
Eigenen Wein im Keller
«Vom Hauswein wird keine Flasche verkauft», erklärte Dietsche. Alle gehen exklusiv, gegen einen Unkostenbeitrag, zurück an die Lieferanten. Es dürfen jedoch nur rote und weisse Bio-Trauben, das heisst ungespritzte und unbehandelte Trauben, abgegeben werden. Aus etwa 1,5 Kilogramm Früchten könne etwa eine 0,7-Liter-Flasche Wein hergestellt werden. Die Rücketikette der Flasche wird mit Daten von der Weinbau-Genossenschaft beschriftet. Die Front-Etikette indessen unterliegt der individuellen Gestaltung jedes Hausweinbesitzers. «Es geht jedoch nicht nur um den Wein allein, sondern auch um das Erlebnis», meinte der Präsident. So werden die Privatwinzer durch den Kelterungsprozess von den Weinprofis begleitet. Nebst der eigentlichen Traubenabgabe, welche auch mit Zusammen sitzen und einem letztjährigen «Tropfen» sowie Fachgesprächen und Gelächter begleitet wird, gibt es noch zwei weitere Treffen. Das erste ist im Dezember in den Weinkellern der Weinbau-Genossenschaft. Hier wird bei Kerzenschein degustiert und über die Gestaltung der eigenen Etiketten sowie über den eigenen Wein gesprochen. Später, im April, wenn die Gärung abgeschlossen ist, gibt es ein Fest. Der Wein wird dann den Eigentümern zurückgegeben. «Es ist ein emotionaler Moment», erzählte Dietsche. Wein und Emotionen gehören eben zusammen.
«Zvieri» für Gross und Klein
Die einen haben einzelne Traubenstöcke am Haus, andere im Riet. «Vor gut 30 Jahren habe ich zwei kleine ’’Stöcklein‘‘ gekauft und bei uns am Haus für die beiden kleinen Söhne gepflanzt», erzählte Esther aus Balgach. Die Söhne sind jetzt aus dem Haus, niemand esse mehr viel Trauben, aber die beiden «Stöckli» sind zu haushohen Traubenstöcken herangewachsen. Letztes Jahr gaben sie eine Ernte von über 100 Kilogramm. Auch die 91-jährige Margrit Kurer aus Berneck brachte ihre Trauben. «Es ist gut, dass wir jetzt von der Weinbau-Genossenschaft die Früchte zu Wein machen lassen können», erzählte sie. Ihre Taubenstöcke seien bereits 70-jährig. Vorher habe sie halt mit einem Entsafter Traubensaft gemacht. Nun steht auf der Rücketikette der Weinflasche «Ein Tropfen Heimat». (Janine Hürlimann)




