News-Archiv: 106. GV der Weinbau-Genossenschaft Berneck

September 2009

Zur Fotogallerie: Hier gibts Schnappschüsse von unserer Generalversammlung vom Freitag, 28. August 2009.

Zeitungsartikel aus ‹Der Rheintaler›  vom 1. September 2009 (PDF-Version):

WEINBAU-GV ALS «LANDSGEMEINDE»
Die 106. GV der Weinbau-Genossenschaft Berneck fand an historischem Ort statt. Über 120 Genossenschafter hiessen unter den Rathausbögen die statutarischen Geschäfte gut.

Berneck. Nach einem Begrüssungsumtrunk im Verkaufslokal dislozierten die Genossenschafterinnen und Genossenschafter unter die Rathausbögen, wo Alois Dietsche als Präsident der Weinbau-Genossenschaft durch die Sachgeschäfte der 106. Generalversammlung führte. Rechnung, Budget und Jahresbericht wurden ohne Gegenstimme angenommen. Der Vorstand wurde für ein weiteres Jahr bestätigt. Weil die Sachgeschäfte stehend behandelt wurden, kam ein bisschen Landsgemeinde-Stimmung auf.

Verzicht auf «Opting-out»
Im neuen Aktienrecht sind für alle juristischen Personen grundsätzlich externe Revisionsstellen vorgesehen, im Fachjargon «Opting-out» genannt. Kleinere Unternehmen und Vereine können aber ihre bisherige Rechnungsprüfungskommission beibehalten, wenn alle Mitglieder damit einverstanden sind. Eine Umfrage im Vorfeld der GV bei den beinahe 400 Besitzern der Weinbau-Genossenschaft Berneck hat ergeben, dass alle Genossenschafterinnen und Genossenschafter auf dieses «Opting-out» verzichten wollen, wie Dietsche in seinen Ausführungen klarstellte.

Neuauftritt: «Wein Berneck»
Seit dem Frühsommer tritt die Weinbau-Genossenschaft Berneck mit dem neuen Label «Wein Berneck» auf. Wie Werbefachmann und Gestalter Manuel Tiziani vom Büro Format an der GV ausführte, wird dieses Label nun wie ein roter Faden durchgezogen. Sei es auf Papier oder Couvert, auf den neu geschaffenen Etiketten oder im Internet-Auftritt auf www.wein-berneck.ch.

Gleichzeitig mit dem neuen Label «Wein Berneck» wurden auch die verschiedenen Etiketten einer Kosmetik unterzogen. Neu kommen alle Etiketten in einem einheitlichen Format und Erscheinungsbild daher. Damit ist die Wiedererkennbarkeit garantiert. Ganz bewusst wurden aber die markanten und aussagekräftigen Sujets von Walter Jüstrich auf den Etiketten beibehalten. Damit ist Tiziani als Designer der Spagat zwischen Alt und Neu hervorragend gelungen.

Verschwellfest und Torkelfest
Im Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr erwähnte Präsident Alois Dietsche die Ernte 09, welche in wenigen Wochen beginnt. Es verspreche, ein ganz besonderer Jahrgang zu werden. Des Weiteren seien im Verkaufslokal einige Aktivitäten geplant, über die Ende September informiert würden. Unmittelbar vor der Tür liegt aber das grosse Bernecker Weinfest vom nächsten Wochenende. Am Verschwellfest vom Freitag wie am Torkelfest vom Samstag hat die Weinbau-Genossenschaft geöffnet. Die verschiedenen Weine können zu einer rassigen «Wein Berneck Pasta» gekostet werden. Dazu spielt am Freitag noch die Kapelle Blue Moon auf. Mit Swing, Jazz und Oldies ist für alle Geniesser etwas dabei. (ad)

News-Archiv: Alles neu macht der Mai

Mai 2009

Pressestimmen zum Redesign unserer Weinetiketten und zu unserem neuen Label-Logo ‹Wein Berneck›

Zeitungsartikel aus ‹Der Rheintaler› vom 2. Mai 2009 (PDF-Version):

FRISCHER AUFTRITT, NEUES LOGO
50 Gäste waren zur Präsentation der Weinbaugenossenschaft in den Verkaufsraum des «GnussGsund & Co.» geladen. Vorgestellt wurde der neue Auftritt inklusive Webseite.

Berneck. Wie Präsident Alois Dietsche in der Begrüssung erklärte, hat sich der alteingesessene Betrieb zum Frühlingsanfang einen neuen, modernen Auftritt verpasst. Der verstaubte Charakter einer «Genossenschaft» wird abgelegt, auch wenn die WGB weiterhin die Trauben von gut elf Hektar Rebfläche der mittleren und kleinen Winzer aus Berneck keltert. Für diesen neuen Auftritt, angefangen mit der Homepage www.wein-berneck.ch über ein Re-Design der Etiketten und ein neues Logo, ist Manuel Tiziani mit seinem Design-Büro Format zuständig. Gleichzeitig mit der Straffung des Sortiments hat er für alle Weine einen einheitlichen Look geschaffen.

Jüstrich-Schnitte bleiben
Vorgabe war, die Linolschnitte von Walter Jüstrich, genannt Strax, welche den WGB-Weinen ein unverwechselbares Gesicht gegeben haben, in moderner Form weiter zu verwenden. In aufwendiger Kleinarbeit hat Tiziani die Schnitte nachgezeichnet und digitalisiert. Zum Schwarz-Weiss-Kontrast des Originals kam jeweils eine charakteristische Farbe. Beim Riesling x Silvaner ist es zum Beispiel das typische Strax-Grün, beim Pfauenhalder ein tiefes Rot. Die Etiketten von teureren Produkten weisen zusätzlich eine edle Reliefprägung auf. Alle neuen WGB-Weinetiketten wurden auf hochwertigem Tintoretto-Papier mit Sonderfarben gedruckt und teilweise mit Folienprägung veredelt (wie die «Wein einer Nacht»-Etikette).

Ein Tropfen Leidenschaft
Unter dem Applaus der Besucher lüftete Wisi Dietsche anschliessend das Geheimnis um das neue Logo. Manuel Tiziani, bereits für das Design des Weintalers (dient bei Degustationen als Gegenwert für ein Glas Wein) verantwortlich, hat auch das neue, einprägsame Logo von «Wein Berneck» entworfen. Ein schillernder Tropfen Rotwein neben dem Schriftzug zeigt, worum es geht. In Anlehnung an den geläufigen Ausspruch «en feine Tropfe» steht darunter der Satz «Ein Tropfen … Rotwein/Heimat/Leidenschaft». Anschliessend stellte Kellermeister Michael Hänzi, önologischer Berater und Verantwortlicher für die Vinifikation, die ersten Weine der Ernte 08 vor. Die passenden Tropfen begleiteten den Apéro und das Ribelbramata-Gericht, welchem die Besucher mit grossem Genuss zusprachen. (Maya Seiler)

Zeitungsartikel aus der ‹Rheintalischen Volkszeitung›,
erschienen am 7. Mai 2009 (PDF-Version):

NEUEN AUFTRITT GEFEIERT
Die Weinbaugenossenschaft Berneck gab sich mit dem neuen Logo, geschaffen von Manuel Tiziani, «Wein Berneck» einen neuen Auftritt.

Berneck. – Dieser Tage versammelten sich rund 50 Gäste im Verkaufsraum von «Gnuss-Gsund & Co.», um gemeinsam den neuen Auftritt der Weinbaugenossenschaft mitzuerleben. Präsident Alois Dietsche hiess dazu willkommen und wies darauf hin, dass mit dem verstaubten Charakter einer Genossenschaft aufgeräumt werde. Die WGB werde aber weiterhin die Trauben von rund elf Hektaren Rebfläche der kleineren Winzer im Dorf keltern. Zusammen mit dem neuen Auftritt «Wein Berneck» sei auch die Homepage auf www.wein.berneck.ch umgestaltet worden.

Einheitliche Etiketten
An Alois Dietsche war es nun, die neue Tafel «Wein Berneck» zu enthüllen. Wie der Schöpfer, Manuel Tiziani, dazu ausführte, wurde mit dem neuen Logo ein frecher Auftritt geschaffen, der auch verschiedenste Wortspiele zulässt. Zusammen mit einem roten Tropfen kann etwa in roten Lettern beliebig kombiniert werden: Tropfen . . . Herzblut, . . . Heimat, aber auch Freude, Wahrheit oder . . . können mit dem Wortspiel in Verbindung gebracht werden. Mit besonderer Freude präsentierte Tiziani auch die Redesign-Etiketten. Den meisten seien nicht nur die feinen Weine, sondern auch die wunderschöne Bildsprache der von Walter Jüstrich gestalteten Etiketten ein Begriff. Bekannt auch unter dem Namen «Strax» hat Jüstrich seinen Linolschnitten einen unverwechselbaren Ausdruck verliehen. Darauf will «Wein Berneck» auch in Zukunft nicht verzichten. Dem Vorstand war nämlich oberstes Gebot, dass die «Strax»-Schnitte erhalten bleiben. Doch Manuel Tiziani hat ihnen einen neuen Ausdruck verliehen, indem er den verschiedenen Produkten aus dem Weinbau bis hin zum Edelbrand immer wieder eine neue, dem Lagenwein entsprechende Farbe verlieh. Beim Riesling×Silvaner ist es etwa das typische «Strax-Grün», beim Pfauenhalder ein tiefes Rot. Teure Produkte werden gar mit einer zusätzlichen edlen Reliefprägung versehen. Auch das verwendete Papier, ein hochwertiges Tintoretto-Papier, ist eine Besonderheit. Aus Anlass «100 Jahre Walter Jüstrich» sind derzeit im «GnussGsund & Co.» auch zehn «Strax»-Bilder zum Thema «Rebwerk» ausgestellt.

Michael Hänzi, Verantwortlicher für die Vinifikation bei «Wein Berneck», stellte im Anschluss an die Präsentation auch seinerseits die Weine des Jahrgangs 2008 vor, die bei den Gästen allgemein Anklang gefunden hatten. (René Jann)

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